Stammtisch (Stockers) besser als sein Ruf
Wie jeder weiß, haben ja ein paar Jungs von uns 1999 den “Stammtisch Stockers” gegründet. Und als ich heute im Pfaffenhofener Kurier einen Bericht über Stammtische gelesen habe, hab ich mir gedacht dass ich diesen Bericht hier veröffentlich muss. Als Anhang ist noch einen Erklärung des Stammtisches von Wikipedia (ich glaub wir müssen noch einiges bei unserem Stammtisch einführen!!!)

Von wegen Stammtischparolen: Die landläufige Meinung, die regelmäßigen Kneipentreffs würden beherrscht von einem niedrigen Gesprächsniveau mit Hang zum Populismus oder Ewiggestrigen, entspricht nicht den Tatsachen, wie eine Umfrage im Auftrag der Tageszeitung “Die Welt” ergab. Ein knappes Drittel aller Deutschen ab 18 Jahren trifft sich demnach zu einer regelmäßigen Runde, die die Teilnehmer selbst als Stammtisch ansehen – der Stammtisch lebt!
Die Umfrage brachte einige überraschende Ergebnisse: Zu Forderungen, die allgemein als Stammtischparolen bezeichnet werden, bekannte sich jeweils nur eine Minderheit aller Stammtisch-Gänger. So fordern nur 30 Prozent von ihnen, man solle keine Ausländer mehr ins Land lassen. Im Gesamtdurchschnitt bereitet der Gedanke an weiteren Zuzug fast jedem zweiten Deutschen Sorgen.
Auch die Meinung, die meisten Arbeitslosen wollten überhaupt nicht arbeiten, ist mit lediglich 29 Prozent unter den Stammtischbesuchern unterdurchschnittlich vertreten. Ähnlich verhält es sich mit dem Ruf nach der Todesstrafe (32 Prozent), einst Inbegriff der Stammtischparole. Die Meinungen am Stammtisch entsprechen laut Umfrage in etwa denen der politischen Mitte – mit leichtem Hang zum politisch Korrekten. Am Stammtisch werden extreme Meinungen eher nivelliert als aufgeschaukelt, durch die Unmittelbarkeit eher auf Normalmaß gestutzt.Quelle: Pfaffenhofener Kurier
Stammtisch bezeichnet sowohl eine Gruppe von – oft männlichen – Personen, die sich regelmäßig in einem Gasthaus (z.B. Stockers) treffen, als auch den (meist größeren) Tisch, um den sich die Gruppe versammelt.
Der Tisch wird oft durch ein mehr oder weniger aufwändig geformtes Schild gekennzeichnet und ist damit für die Stammtischrunde reserviert. An diesen Tischen stehen meistens Trinkgefässe wie z.B. ein großer Maßkrug oder Humpen, der Eigentum des Stammtisches ist und nur unter den Mitgliedern durch die Runde geht. Anderen Gasthausbesuchern ist es nur erlaubt davon zu trinken, wenn sie dazu aufgefordert werden. In regelmäßigen Abständen (z.B. jeden Donnerstag) trifft sich der Stammtisch an diesem Tisch. Im Mittelpunkt einer Stammtischrunde steht das gesellige Zusammensein, Kartenspiel und oft auch sehr emotional geführte politische oder aber philosophische Diskussionen. Vor allem letzteres wirkt für Außenstehende oft laut, aggressiv und unsachlich, so dass Begriffe wie Stammtischpolitik und Stammtischniveau im allgemeinen abwertend gemeint sind.
Vor allem in ländlichen Regionen und kleinen Gemeinden war die Zugehörigkeit zum Stammtisch an einen höheren Sozialstatus gebunden. So setzte sich ein Dorfstammtisch bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem aus freien Berufen wie Bürgermeister, Pfarrer/Pastor, Arzt oder Bauer zusammen. Die Einladung an einen Ortsfremden, am Stammtisch Platz zu nehmen, galt als nicht selbstverständlicher Wertschätzungsbeweis.
Heute dienen viele Stammtische zum Erhalt der alten Tradition und sind nicht mehr an einen Sozialstatus gebunden. Ein “durchschnittlicher” Stammtisch zählt zwischen zehn und dreissig Mitglieder.
Im städtischen Bereich haben sich seit den späten 90ern auch Stammtischrunden zu speziellen engeren Themenbereichen gebildet, die oft wie lose zusammenhängende Vereine geführt werden und ebenso dem geselligen Beisammensein wie dem Erfahrungsaustausch dienen.
Quelle: Wikipedia











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