Elefanten streicheln im Winter und keine Punkte aus Spiel 2(Bericht vom 18.06.2010)
Wie im letzten Bericht bereits erwähnt, hat eine Kaltfront Südafrika im Griff. Temperaturen bis max. 10° Grad sind angesagt.
Auf unserer ca. 3 h stündigen Autofahrt war sogar auf den Bergspitzen Schnee zu erkennen. Durchwachsenes Wetter war den kompletten Tag geboten. Angekommen im „Addo“-Park, einem Nationalpark, etwas kleiner als der „Krueger“-Park“ bezogen wir unsere Zimmer, oder soll man besser sagen, den Kühlschrank. Heizung funktioniert so gut wie gar nicht,, was zur Folge hatte, dass wir den Toaster an die Küchentheke stellten und uns so wärmten. Dämmung und isolierte Fenster sind in Afrika eh nicht vorhanden.
Wir hielten uns gar nicht lange im Apartment auf, sondern zogen gleich los auf unsere kleine Safari.
Am ersten Tag machten wir auch gleich Bekanntschaft mit einem Elefant. Groß und mächtig trat er vor uns auf.
Am Abend war dann das 2. Spiel der „Bafana, Bafana“ angesagt. Angeschaut haben wir dies bei ca. 2-5° Grad dick eingepackt mit Decke, Mütze und Handschuh im dortigen „Fernsehraum“ (=Strohhütte). Wie auch die Temperaturen und das Wetter sollte sich dieses Spiel gestalten und nach dem 0:3 stehen die Gastgeber wohl vor dem Aus.
Nach einer fröstelnden Nacht machten wir uns als eine der Ersten auf in den Elefantenpark. Das frühe Aufstehen sollte sich lohnen, denn vom Büffel bis zur Elefantenfamilie, bekamen wir doch einen schönen Einblick in die Tierwelt Afrikas. Da schmeckte das Frühstück dann natürlich.
Nach einem langen Tag im Addo Park mit fast der gesamten afrikanischen Tierwelt haben wir nach einem Kudusteakessen nochmals ein Publicviewing in winterlicher Atmosphäre gegeben.
Am frühen Morgen des Spieltages (fr.) machten wir uns auf nach Port Elisabeth. Nach einer etwas abenteuerlichen Quartiersuche kamen wir in einer Jugendherberge unter. Ab ging es zum 2. Spiel der Deutschen.
Das Stadion ansich ganz o.k.! Auch hier in Sichtweite der Ozean. Sommerliche Temperaturen zur Spielzeit, somit wäre alles perfekt angerichtet gewesen!
Leider war das Glück an diesem Tag nicht auf unserer Seite, so dass das Spiel nicht mit Punktgewinn absolviert wurde. Das Spiel wurde mit 0:1 verloren.
Das 2:2 der Amis haben wir uns im Fanfest gegeben. Leider für diese Orga zu wenig Zuseher. Jetzt geht’s dann Abendessen.
Schöne Grüße in die Heimat und Daumen drücken für das Finale der Vorrunde in Soccercity!
Wir können hier auch nur von wirklicher Gastfreundschaft sprechen. Ein Beispiel: wir wurden heute von einem netten SA-Ehepaar zu 7 in einem normalen PKW zum Fanfest gefahren!!
Da wir wenig Zeit jetzt haben, gibt es Fotos in der kommenden Mail!
„Bafana Bafana“











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