Entlang der Garden Route nach Kapstadt (Bericht vom 22.06.2010)
Am Morgen nach der unnötigen Niederlage strahlte über Port Elisabeth trotzdem die Sonne und nach einem Frühstück in einem Cafe am indischen Ozean machten wir uns auf die Reise Richtung Kapstadt.
Es ging wiederum entlang des Ozeans durch malerische Landschaft. An der ehemals welthöchsten Bungee Sprunganlage (216 m) machten wir einen kurzen Zwischenstopp. (gesprungen ist von uns niemand) Das Ende der Etappe war dann in Mossel Bay, einem Surferort, erreicht. Wie auch in den anderen Küstenorten war hier eher weniger los, so dass sich nur ein paar Fußballfans verirrten. Die letzten Wellen des Tages nutzten trotz der kühleren, sonnigen Witterung ein paar Surfer nochmals aus, wie wir vom Restaurant bei einem Burger-Essen verfolgen konnten.
Das Abendspiel verfolgten wir dann in unserer „Backpackers“-Unterkunft. Das Zimmer mussten wir hier mit 5 Engländern teilen. Die Nacht glich hier einem Sägewerk. Die „Inselaffen“ haben hier wirklich alles gegeben.
Frühzeitig verliesen wir nach kurzem Frühstück das Surferparadies wieder Richtung Kapstadt. Über das kleine Städchen Hermanus kamen wir dem Tafelberg immer ein Stückchen näher.
Dort angekommen, machten wir uns umgehend auf, mit der Gondel auf ca. 1064 m ü. Meeresspiegel die Aussicht über Kapstadt und die Tafelberge zu genießen. Das Wetter tat das Übrige für ein wundervolles Panorama. Nachdem dieser Programmpunkt abgehackt war ging es zur Unterkunft „Klaus“ (let seit ca. 10 Jahren in Südafrika und war ehemals Student in Regensburg). Hier wurden wir zum ersten mal leichtsinnig und vergaßen unser Navi im Auto. Doch der Wächter, welcher für umgerechnet 5,- € das Auto die ganze Nacht bewachen sollte, machte uns darauf aufmerksam und so passierte auch hier nichts. Nachdem Abendessen in einem kubanischen Restauratnt in der Innenstadt, ging es zum Abfeiern ins angesagte Cafe „Caprise“. Wir dachten uns nach ca. 3.600 km haben wir uns das verdient.
Der Montag begann regnerisch und so machten wir uns erst 2 h vor Spielbeginn auf zum Stadion, um das 7:0 der Portugiesen gegen Nord-Korea zu verfolgen. Trotz schlechtem Wetter war die Hütte voll und es war echt gute Stimmung im Stadion, vor allem wenn Ronaldo am Ball war, kreischten die Mädls. Nach dem Spiel ging es zum Burgeressen in die Long-Street. Das Spanienspiel verfolgten wir dann in einer cubanischen Bar.
Am Morgen mussten wir feststellen, dass unser Auto aufgebrochen wurde. So machten wir dann auch mit der Polizeiwache Bekanntschaft. Alles relativ unspektakulär. Gegklaut wurde uns eigentlich nichts. Ein Schlafsack und eine Vuvuzella waren futsch. Am Flughafen Kapstadt tauschten wir dann das Auto und es ging zum Cap der guten Hoffnung. Das Wetter war (wie bestellt) wieder besser. Nach einem Mittagessen in einem Hafenstädtchen ging es noch auf den Markt in Kapstadt. Dieser war relativ leer, da „Bafana, Bafana“ zu dieser Zeit das letzte Gruppenspiel absolvierte.
Jetzt wird noch gegrillt, dann Fußballfinale Gruppe B und dann schlafen und fit sein für Morgen, das letzte Gruppenspiel der Deutschen in Soccer City.
Das Internet ist hier leider zu langsam, um Bilder anzufuegen.
„Bafana Bafana“











...Forever Number One